Janneke im Interview

Ich und mein Rollator

01.07.2021

Die Reihe Rollator-Gespräche präsentiert Interviews mit Rollatornutzerinnen, die sich in ihrem Alltag durch ihre Krankheit und deren Auswirkungen nicht aufhalten lassen möchten. Im aktuellen Beitrag berichtet Janneke Knol, eine junge Frau aus den Niederlanden, darüber, wie schwer es ihr zu Beginn gefallen ist, einen Rollator als Teil des eigenen Lebens zu akzeptieren. Doch nach einer Weile bemerkte sie, dass die Mobilitätshilfe ihr wieder mehr Freiheit zurückgibt und ihre Einschränkungen wieder teilweise ausgleichen kann.

Freiheit zurückerlangen

Janneke mit Fahrrad

Die junge Niederländerin wurde durch die Diagnose einer Multiplen Sklerose (MS) vor große Herausforderungen gestellt. Sie hatte zunächst Schwierigkeiten, sich auf diese neue Situation und deren Auswirkungen einzustellen. Es hat lange gebraucht bis ihr klar wurde, dass ein Rollator im Alltag auch eine Hilfe sein kann.

Es gibt gute und schlechte Tage – an den schlechten Tagen ist es gut, den Rollator zu haben. An guten Tagen ist es ihr als leidenschaftliche Radlerin trotzdem möglich, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Janneke nutzt einen leichten, sportlich gestalteten Rollator mit Carbonrahmen, den byAcre Carbon Ultralight. So kann sie sich auch in Zeiten, in denen es ihr nicht so gut geht, mit Freunden treffen, Einkaufen gehen und am Leben teilhaben. Der Rollator hilft dabei, das Leben in allen Facetten leben und auch genießen zu können.

Leben mit MS

Die Internetseite der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) bietet für Betroffene, Angehörige und Interessierte viele Information und hilfreiche Hinweise.

Im Video berichtet Janneke auch darüber, dass die Menschen, denen sie im Alltag begegnet, manchmal mit Unverständnis reagieren, wenn sie mit dem Rollator unterwegs ist – eine junge Frau mit einem Rollator, das irritiert einige offenbar zunächst. Hinzu kommt, dass eine MS sehr unterschiedlich verlaufen kann und – je nach Schweregrad oder Tagesform – von anderen nicht unbedingt bemerkt wird. Janneke engagiert sich u. a. deshalb in ihrem Blog (auf Niederländisch) und ihrem Instagram-Kanal für die Aufklärung über diese Erkrankung und das Leben mit MS.


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