Bluthochdruck vorbeugen

Bluthochdruck vorbeugen mal anders!

05.11.2019


In dieser Themenwelt stellen wir außergewöhnlichere Maßnahmen vor, die sich in den Alltag integrieren lassen und sich positiv auf zu hohen Blutdruck auswirken können. Viele Menschen, die zu hohen Blutdruck haben, wissen es nicht. Denn Bluthochdruck (Hypertonie) bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Wird zu hoher Blutdruck nicht behandelt, kann dies zu schweren Folgekrankheiten führen. So erhöht sich etwa das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken. Auch für Herzschwäche und Schlaganfall ist Bluthochdruck ein Risikofaktor. Ältere Menschen haben häufiger zu hohen Blutdruck – ab dem 70. Lebensjahr sind es 75 %.


Das Gute: Blutdruck zu Hause messen ist einfach. Durch regelmäßiges Messen zu Hause können Arzt oder Ärztin besser einschätzen, ob eine Behandlung notwendig ist. Eine Behandlung mit Medikamenten kann deutliche Verbesserungen bringen. Davon abgesehen kann einem zu hohen Blutdruck proaktiv vorgebeugt werden.


Blutdruckmessen mit dem Omron Blutdruckmessgerät

Wichtiger Hinweis:
In diesem Artikel können wir nur allgemeine Hinweise geben. Wenn Sie Bluthochdruck haben oder vermuten, dass Ihr Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Wald im Sonnenlicht

Blutdruck senken

Viel Bewegung, gesunde Ernährung, wenig Stress: Diese drei Elemente werden immer wieder aufgeführt, wenn es darum geht, Bluthochdruck vorzubeugen. Hört sich einfach an, aber wir wissen alle, dass es das nicht immer ist. In dieser Themenwelt stellen wir etwas außergewöhnlichere Maßnahmen vor, die sich in den Alltag integrieren lassen und sich positiv auf zu hohen Blutdruck auswirken können.


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Blutdruck zu Hause messen
Mit modernen und präzisen Blutdruckmessgeräten können Sie Ihren Blutdruck selber messen. In einer weiteren Themenwelt haben wir eine Anleitung dazu erstellt.
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Grünlich entspannen

Wenn wir Stress haben, dann werden die Hormone Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Dadurch werden wir wacher und aufmerksamer – bereit, wegzulaufen oder uns zu verteidigen. Eine Reaktion des Körpers ist, das Puls und Blutdruck steigen. Durch körperliche Aktivität würde das Stresshormon wieder abgebaut – aber wer läuft nach einem anstrengenden Telefonat oder einer stressigen Arbeitssituation einmal um die Firma?
Dabei muss man nicht einmal rennen – kurze Spaziergänge im Grünen helfen dabei, Stress zu reduzieren. Wer täglich 20 Minuten in einem Park, Stadtwald oder einfach in der Natur spazieren geht, kann das Stresslevel deutlich reduzieren, so eine Studie der Universität Michigan. Die US-Wissenschaftler nannten diesen Effekt »Naturpille« – in Japan ist diese Methode bekannt als Waldbaden.


Stressabbau durch bewusstes Atmen

Stressabbau durch bewusstes Atmen

Aber nicht nur draußen im Grünen lässt es sich gut tief durchatmen. Atemübungen können helfen, zu entspannen und Stress loszuwerden. Wenn Sie sich ab und zu auf Ihren Atem konzentrieren und bewusst Einatmen, Ausatmen und eine kurze Pause machen, können Sie vielleicht bemerken, wie sie ruhiger werden und sich entspannen. Atmen Sie ein und zählen Sie dabei bis vier, beim Ausatmen bis sieben. Wiederholen Sie dies 11 Mal.


Grippeimpfung gegen Bluthochdruck?

Gegen Bluthochdruck an sich wirkt eine Grippeimpfung nicht, sie senkt aber, laut einer Studie, das Sterberisiko bei von Hypertonie betroffenen Menschen um 18 %. Zu diesem Ergebnis kommt eine breit angelegte Erhebung mit ca. 600.000 Teilnehmern in Dänemark, die 2019 auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology ESC) vorgestellt wurde. Es wird vermutet, dass die Gefäßwände durch die Immunreaktion bei einer Grippe-Erkrankung instabiler werden können. Dadurch werden Herzinfarkte oder Schlaganfälle wahrscheinlicher. An der Erhebung anhand von anonymisierten Patientendaten waren diverse dänische, US-amerikanische und kanadische Krankenhäuser und Universitäten beteiligt.


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