Frau mit Schal und Mütze am verschneiten Strand

Asthma im Winter

22.11.2019


Asthma und Allergien hängen oft zusammen. Wenn der Auslöser des Asthmas eine Allergie gegen Hausstaub oder Tierhaare ist, dann können sich die Asthma-Symptome im Winter und in der kalten Jahreszeit verstärken. Zum einen kommt es in der Heizsaison zu einer erhöhten Belastung, denn die trockene Heizungsluft wirbelt den Staub auf. Zum anderen kann es durch feuchte Nebelluft oder durch die Kälte zu Problemen mit den Bronchien kommen: „Die chronisch gereizten Bronchien von Asthma-Patienten werden beim Wechsel zwischen trockenen, beheizten Räumen und frostiger Luft stärker strapaziert als bei milden Temperaturen“ so Professor Dr. med. Klaus Rabe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) in einer Pressemitteilung. Durch die Kälte ziehen sich die Bronchien zusammen und es gelangt möglicherweise zu wenig Luft in die Atemwege. Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben zumindest mit den Allergenen im Winter weniger Probleme.


Mann mit Inhalationsgerät

Wichtiger Hinweis:
In diesem Artikel können wir nur allgemeine Hinweise geben. Wenn Sie an Asthma leiden oder eine Allergie haben (oder dies vermuten), sollten Sie unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Was können Asthma-Patienten im Winter tun?

Die DGP gibt dazu diese Empfehlungen:

Medikamente regelmäßig und konsequent einnehmen

Verschriebene Medikamente sollten konsequent eingenommen werden und nicht nur bei Bedarf. Sollte die Lungenfunktion sich verschlechtern, kann nach Absprache mit Arzt oder Ärztin die Medikamentendosis eine Zeit lang erhöht werden.

Gegen Grippe und Pneumokokken impfen

Erkältungen oder andere Atemwegsinfekte, wie eine Grippe, können Asthma-Patienten schwerer und öfter treffen als Menschen mit gesunden Atemwegen. Sie können durch regelmäßige Impfungen vorbeugen.

Durch die Nase atmen und gut lüften

Durch die Nase zu atmen ist empfehlenswert, dann wird die Luft bereits hier gefiltert, angefeuchtet und erwärmt. Trotz Kälte: Regelmäßiges und ausreichendes Lüften ist wichtig. Sich draußen ohne Überanstrengung bewegen kann außerdem helfen, die Funktion der Lunge zu verbessern sowie die Reizschwelle zu erhöhen.



Frau mit Inhalator

Was ist Asthma?

Unter dem Oberbegriff Asthma bronchiale oder Bronchialasthma werden chronische, entzündliche Erkrankungen der Atemwege zusammengefasst. Bei Menschen mit Asthma verengen sich die Bronchien bei bestimmten äußeren Reizen. Es kann zu einer Verkrampfung der Muskeln, dem sog. Bronchospasmus, kommen, zu einem Anschwellen der Schleimhaut infolge einer Entzündung und zur verstärkten Schleimbildung, wodurch die Bronchien verstopfen.

Die Folge ist pfeifender Atem, trockener Husten und Atemnot bei akuten Asthma-Anfällen. Zu den Symptomen gehören auch Kurzatmigkeit, ein Engegefühl in der Brust und Luftnot. Asthma tritt häufig als Folgeerkrankung einer Allergie auf (allergisches Asthma), es handelt sich um eine Abwehrreaktion auf die allergieauslösenden Stoffe. Diese Abwehrreaktion tritt auch beim intrinsischen Asthma auf, allerdings ohne Auslöser von außen. Asthma-Symptome können in Stärke und Häufigkeit variieren.


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